Schwarzes Eisen vs. Kohlenstoffstahlrohr
Ein Käufer fragte kürzlich, ob schwarze Eisenrohre und Kohlenstoffstahlrohre getrennt angeboten werden sollten.
Die Frage kam aus einer Materialliste, in der beide Beschreibungen auf derselben Seite erschienen.
Die Rohrgrößen waren identisch.
Ebenso die Mengen.
Nur der Wortlaut war anders.
Nach Prüfung des Spezifikationsblatts ergab die Materialanforderung ASTM A106 Grade B.
Das Mühlenzertifikat trug die gleiche Bezeichnung.
Das Lageretikett tat dies nicht.
Es zeigte einfach „Black Pipe“.
Das ist nicht ungewöhnlich.
Einige Bestandsaufzeichnungen konzentrieren sich auf den Oberflächenzustand.
Andere konzentrieren sich auf die Materialqualität.
Ein gemäß ASTM A106 hergestelltes nahtloses Rohr aus Kohlenstoffstahl kann weiterhin gelagert und als schwarzes Rohr identifiziert werden, wenn keine Verzinkung oder Außenbeschichtung angebracht wurde.
Die Verwirrung tritt meist dann auf, wenn Dokumente aus verschiedenen Abteilungen nebeneinander verglichen werden.
Auf die Einkaufsbeschreibung folgt ein Datensatz.
Ein weiteres folgt dem Mühlenzertifikat.
Beides ist nicht unbedingt falsch.
Aus diesem Grund bestätigen Käufer normalerweise den Außendurchmesser, die Wandstärke, den Herstellungsstandard und die Stahlsorte, bevor sie die Terminologie besprechen.
Ein 6-Zoll-Rohr gemäß Schedule 40 ASTM A106 Grade B bleibt das gleiche Produkt, unabhängig davon, ob es in den Unterlagen als schwarzes Eisenrohr oder Kohlenstoffstahlrohr beschrieben wird.
Die Spezifikation bestimmt das Material.
Der Wortlaut hängt oft davon ab, woher das Dokument stammt.
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